Die Stadt Dormagen steht unter Schock. Was als Vermisstenfall begann, entwickelte sich innerhalb weniger Tage zu einem der aufwühlendsten Kriminalfälle der letzten Jahre. Der 14-jährige Yosef, ein beliebter Jugendlicher aus der Gemeinde, wurde Ende Januar leblos an einem Waldsee gefunden. Nun haben die Ermittlungen eine Wendung genommen, die fassungslos macht: Ein erst 12 Jahre alter Junge steht unter dringendem Tatverdacht.
Chronologie der Ereignisse
Am 28. Januar 2026 verabschiedete sich Yosef von seiner Mutter. Er gab an, nur kurz zu seinem Schützenverein gehen zu wollen, um eine Uniform anzuprobieren. Doch dort kam er nie an. Als er nicht nach Hause zurückkehrte, begann die verzweifelte Suche.
Gegen 17:00 Uhr desselben Tages machte ein Spaziergänger am Waldsee im Stadtteil Hackenbroich die grausame Entdeckung: Er fand den leblosen Körper des Jungen. Die sofort herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.
Die Ermittlungsergebnisse
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und eine eigens eingerichtete Mordkommission arbeiteten unter Hochdruck. Die Ergebnisse der Obduktion ließen keinen Zweifel: Yosef wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Er starb an schweren Stich- und Schnittverletzungen.
Am 6. Februar 2026 gab die Polizei den Durchbruch bekannt:
- Der Tatverdächtige: Ein 12-jähriger Junge aus dem Umfeld des Opfers wurde als mutmaßlicher Täter ermittelt.
- Das Motiv: Berichten aus Sicherheitskreisen zufolge soll es zuvor Streitigkeiten gegeben haben. Der 12-Jährige habe sich wohl von Yosef gemobbt gefühlt.
- Geplante Tat: Die Ermittler gehen derzeit nicht von einer Affekttat aus. Ausgewertete Chatverläufe auf Handys legen nahe, dass der 12-Jährige die Tat regelrecht geplant haben soll.
Rechtliche Konsequenzen
Da der Tatverdächtige erst 12 Jahre alt ist, gilt er nach deutschem Recht als strafunmündig. Das bedeutet, dass gegen ihn kein reguläres Strafverfahren vor einem Gericht eröffnet werden kann. Er befindet sich aktuell in der Obhut des Jugendamtes, wo über weitere Maßnahmen (wie etwa eine Unterbringung in einer therapeutischen Einrichtung) entschieden wird.
Eine Stadt in Trauer
Yosef, der 2018 aus Eritrea nach Deutschland kam, war in Dormagen fest verwurzelt. Sein Fußballverein FC Delhoven und der Schützenverein beschreiben ihn als außergewöhnlich teamfähig und stets freundlich.
- Trauermarsch: Bereits vor der Festnahme nahmen rund 2.000 Menschen an einem Gedenkmarsch teil.
- Beisetzung: Am Nachmittag des 6. Februars fand eine bewegende Trauerfeier statt, bevor Yosef im engsten Familienkreis beigesetzt wurde.
„Dass ein Kind mutmaßlich diese Tat begangen hat, lässt uns das Blut in den Adern gefrieren“, so die Stimme eines Polizeisprechers.
Die Ermittler betonten zudem, dass es trotz anfänglicher Spekulationen keine Hinweise auf ein rassistisches Motiv gibt.

„Der 12-Jährige habe sich wohl von Yosef gemobbt gefühlt.“
Das könnte der Cliffhanger sein, der jegliches Virtue Signaling untergräbt.
Ja, ich habe das mit dem Mobbing auch schon oft erwähnt in Social Media. Yosef hat den Jungen gemobbt und wie heftig muss das Mobbing gewesen sein, wenn ein 12jähriger zu so einer Tat schreitet.